Über uns

Einkaufskooperation

Die KOPIT eG konzentriert ihre Aktivitäten zunächst auf Einkaufskooperationen der Mitglieder. Die operativen Leistungen zur Durchführung von Vergabeverfahren der KOPIT werden dabei von den Vergabestellen der Gründungsmitglieder – gegen Kostenerstattung – als Dienstleistung erbracht. So werden in Zukunft abgestimmte und bedarfsgebündelte Vergabeverfahren der Mitglieder durchgeführt.
Der Vorteil dieser Einkaufskooperationen liegt darin, dass bei bereits geplanten Beschaffungen eines Mitglieds, weitere Mitglieder mit ihren Bedarfen in die Vergaben einbezogen werden können und dabei neben günstigeren Einkaufskonditionen auch Ersparnisse bei den operativen Durchführungskosten insgesamt zu erwarten sind.
Bei zunehmender Zahl von Mitgliedern, die angestrebt wird, steigt die Wahrscheinlichkeit auf Realisierung der angestrebten Skaleneffekte bei der Einkaufspreiserzielung. Es ist vorgesehen, dass Mitglieder auch Beschaffungen ohne weitere Beteiligung anderer über die KOPIT abwickeln können und ihnen hier die Möglichkeit geboten wird, auf die hohe fachliche Kompetenz der Vergabestellen der Gründungsmitglieder zurückgreifen und deren Dienste in Anspruch nehmen zu können.
Über den gemeinsame Einkauf hinaus bietet die KOPIT ihren Mitgliedern die Teilnahme an IT-Themenworkshops sowie Treffen zum Erfahrungsaustausch über aktuell relevante Fragestellungen. Der damit verbundene Wissenstransfer zum Nutzen für die eigene Organisation ist kennzeichnend für die KOPIT eG als Plattform und Netzwerk im Umfeld der öffentlich rechtlichen IT Verantwortung.


Verknappung der Mittel für IT

Getrieben durch die zunehmend knappen Haushaltsmittel sind alle Verwaltungen bestrebt, auch Ausgaben für IT-Mittel zu reduzieren. Gerade bei kleinen Kommunen und Ländern gibt es Tendenzen der vollständigen oder zumindest teilweisen Aufgabe der eigenen IT-Dienstleister zugunsten von extern zu beschaffenden Leistungen. Auch die großen Verwaltungen sind zunehmend darauf bedacht, am Markt Standardlösungen einzukaufen. Eigenentwicklungen sind teuer und zeitaufwändig, daher präferieren viele Verwaltungen auf ihren Bedarf angepasste Standardlösungen. Gleichermaßen müssen die Universitäten mit begrenzten Haushaltsmitteln zurechtkommen. Parallel dazu wächst der Druck, herausragende Forschungsergebnisse hervorzubringen – heutzutage auch eine Frage der verfügbaren Rechenleistung.
Ausgehend von diesem Szenario wurde zur Stärkung der nachhaltig langfristig angelegten Zusammenarbeit öffentlich rechtlicher Institutionen auf dem Gebiet der IT die Idee in Hessen entwickelt, die Kompetenzen –der hessischen Verwaltungen sowie die Kooperationserfahrungen zwischen Landes- und kommunaler IT und den hessischen Universitäten und Hochschulen – institutionell in einer Genossenschaft zu organisieren, die Mitglieder auch über die Landesgrenzen hinaus aufnimmt und somit bundesweite Wirkung entfalten kann.


Gleichberechtigung

Eine Genossenschaft basiert auf dem Prinzip gleichberechtigter Mitglieder. Die Geschicke des Unternehmens werden daher einvernehmlich, solidarisch und demokratisch bestimmt und gesteuert. Eine Genossenschaft ist daher gut geeignet, die Zusammenarbeit verschiedener, gleichberechtigter Akteure auf partnerschaftlicher Grundlage zu fördern. Ein weiterer Vorteil der Rechtsform der Genossenschaft im Hinblick auf die Ziele sind die vergleichsweise geringen formalen Hürden zur Aufnahme neuer Mitglieder im Vergleich zu anderen Rechtsformen von Unternehmen. So erfolgt die Aufnahme durch Beschluss der Mitglieder. Eine notarielle Beurkundung ist nicht vorgesehen.


Mitglieder

Die HZD ist ein Landesbetrieb und unterstützt seit über 40 Jahren die Hessische Landesverwaltung in der Nutzung der Informations- und Kommunikationstechnologie. Rund 800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erarbeiten innovative, qualitativ hochwertige, zuverlässige und wettbewerbsfähige IT-Lösungen für die moderne Verwaltung. Die HZD ist auch zentrale Vergabe- und Beschaffungsstelle für sämtliche Anlagen, Geräte, Kommunikationseinrichtungen sowie Liefer- und Dienstleistungen der Informationstechnik für alle Dienststellen des Landes Hessen. 2013 hat sie Dienstleistungs- und Lieferaufträge im Wert von über 120 Mio. Euro vergeben. Die HZD vertritt das Land Hessen in der KOPIT eG. Das Hessische Ministerium der Finanzen hat im Juni 2015 der HZD als weitere Aufgabe die operative Unterstützung der KOPIT eG zugewiesen.

Die ekom21 – KGRZ Hessen ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts und der drittgrößte kommunale IT-Dienstleister in Deutschland. Hervorgegangen aus den Kommunalen Gebietsrechenzentren, bietet die ekom21 für ihre Kunden ein umfangreiches Produkt-, Lösungs- und Dienstleistungsportfolio an. Dazu gehören Beschaffung und Bereitstellung von informationstechnischen Anlagen und Lösungen sowie Entwicklung, Wartung und Vertrieb von ganzheitlichen und innovativen Lösungen. Zu den kommunalen Kunden gehören Landkreise, Städte, Gemeinden, kommunale Eigenbetriebe, Zweckverbände, Anstalten, Krankenhäuser, Heime und andere öffentliche Einrichtungen.

Die Goethe-Universität ist eine forschungsstarke Hochschule in der europäischen Finanzmetropole Frankfurt und mit über 45.000 Studierenden die drittgrößte Universität Deutschlands. In der hessischen LOEWE-Offensive überzeugen die Universität und ihre Partner mit vier Zentren und sieben Schwerpunkten. An der Universität Frankfurt wurden seit 2010 umfassende Erkenntnisse in der Nutzung des Cloud Computing in der Forschungsgemeinschaft Frankfurt Cloud gewonnen. Die Bereitstellung von Rechenleistung für Forschungsprojekte sowie deren Verwaltung, Sicherheit und Administration sind ein Schwerpunkt.

Die Kommunale Datenzentrale Mainz – KDZ Mainz – ist der IT-Dienstleister der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt. Dabei ist die KDZ Mainz als Eigenbetrieb der Stadt ein zuverlässiger IT-Partner und Berater für 2500 Arbeitsplätzen in der Mainzer Stadtverwaltung. Auch zahlreiche andere Kommunen und öffentlich-rechtliche Einrichtungen in Rheinland-Pfalz greifen auf das Know-how der KDZ Mainz zurück.

Die Technische Universität (TU) Darmstadt konzentriert sich auf ausgewählte, hoch relevante Problemfelder. Technik steht an der TU Darmstadt im Fokus aller Disziplinen. Informatik, Naturwissenschaften sowie Sozial- und Geisteswissenschaften arbeiten dabei mit den Ingenieurwissenschaften eng zusammen. Mit dem Lichtenberg Rechencluster betreibt die TU Darmstadt den leistungsstärksten Hochleistungsrechner für Simulation Science in Hessen.

 

Vorstand

Bertram Huke, Direktor der ekom21
Dr. Johann Schweinitz, HZD


Kontakt

KOPIT  
Kooperationsplattform IT öffentliche Auftraggeber eG
Dr. Johann Schweinitz
HZD
Mainzer Straße 29
65185 Wiesbaden
Tel.: 0611 340-8010
E-Mail: Johann.Schweinitz@kopit.de


Zitate

„Neben den wirtschaftlichen Vorteilen einer gebündelten IT-Beschaffung sehe ich in der Durchführung von gemeinsamen IT-Projekten und der Entwicklung von IT-Produkten viele Chancen der KOPIT. Von dem eingeschlagenen Weg werden alle Partner profitieren.“
Joachim Kaiser // Direktor der HZD

„Ich freue mich auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit. Durch gemeinsame Beschaffungen, Zusammenarbeit bei Vergaben und Services sowie gegenseitigem Wissenstransfer ist die KOPIT darauf ausgerichtet, enorme Kostenvorteile für ihre Mitglieder zu erbringen.“
Bertram Huke // Direktor der ekom21 – KGRZ Hessen

„Als größte hessische Universität beteiligen wir uns an KOPIT, weil wir darin die Chance für eine vernetztere IT-Infrastruktur zwischen öffentlichen Einrichtungen sowie ein erhebliches Potenzial für Kosteneinsparungen sehen.“
Prof. Enrico Schleiff // Vizepräsident der Goethe-Universität, zuständig für IT

„In Zeiten einer äußerst dynamischen Entwicklung des IT-Sektors haben wir als Kommune ein sehr starkes Interesse an einer guten Weiterentwicklung unserer KDZ. Die Mitgliedschaft in der KOPIT eG bietet uns fachlich fundiertes Know-how und damit die Chance, dass die KDZ Mainz – als Dienstleisterin der Stadtverwaltung Mainz ebenso wie  für weitere rheinland-pfälzische Kommunen – ihre Dienstleistungen auf der erforderlichen „Flughöhe“ erbringt.“
Michael Ebling, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Mainz


"Die KOPIT gibt der TU Darmstadt die Möglichkeit, von den Best-Practices der anderen Mitglieder zu profitieren, wie auch eigene Erfahrungen einzubringen. Von den Möglichkeiten der KOPIT können wir nur profitieren."
Prof. Andrea Rapp, Vizepräsidentin der TU Darmstadt, zuständig für wissenschaftliche Infrastruktur