KOPIT vermittelt: Forschungskooperation zwischen HZD und Goethe-Universität Frankfurt

Seit dem 1. Mai forscht Philipp Lang im Rahmen seiner Doktorarbeit an der HZD zum Thema „Evaluierung von Blockchain-Technologien in der öffentlichen Verwaltung des Landes Hessen“. Die Forschungskooperation mit der Goethe-Universität Frankfurt hat sich über die KOPIT eG entwickelt. Der geschäftsführende Vorstand der KOPIT, Dr. Johann Schweinitz, koordiniert die Kooperation für die HZD. Philipp Lang absolvierte an der Goethe-Universität Frankfurt zunächst seinen Bachelor in Mathematik, bevor er für den Master-Abschluss zur Informatik wechselte. Thema seiner Masterarbeit war „Machine Learning Use Cases for Blockchains“

Die Blockchain-Technologie bietet viel Potenzial für die Digitalisierung in der Verwaltung – insbesondere über digitale Identitäten. Mit Blockchains kann man in einer fast vertrauenslosen Umgebung, wie zum Beispiel dem Internet, trotzdem Vertrauen schaffen. Das bekannteste Beispiel dafür ist die virtuelle Geldwährung Bitcoin. Der Kontakt zur HZD kam durch Herrn Professor Dr. Udo Kebschull von der Goethe-Universität über die KOPIT zustande.

 

Dr. Johann Schweinitz (KOPIT eG), Philipp Lang (Goehte Uni), Dr. Markus Beckmann (HZD)

Dr. Johann Schweinitz (KOPIT eG), Philipp Lang (Goehte Uni), Dr. Markus Beckmann (HZD)

Blockchain

Unter einer „Blockchain“ versteht man eine kontinuierlich erweiterbare Liste von Datensätzen, „Blöcke“ genannt, die mittels kryptographischer Verfahren miteinander verkettet sind. Jeder Block besteht typischerweise aus drei Teilen: einen kryptographisch sicheren Hash (Streuwert) des vorhergehenden Blocks, einem Zeitstempel und Transaktionsdaten. Mittels Konsensverfahren werden diese Listen unter allen Teilnehmern international gesichert, so dass jeder die gleiche Liste vorliegen hat.

Die HZD befasst sich seit 2017 immer wieder mit der Fragestellung, ob und wie Blockchain-Technologie in öffentlichen Verwaltungen sinnvoll eingesetzt werden kann.

Das Thema soll im Rahmen der Forschungskooperation mit der Goethe-Universität Frankfurt systematisch untersucht werden. Auf Seiten der HZD ist das Thema beim Innovationsmanagement verankert und wird dort von Dr. Markus Beckmann begleitet.